Warum Lichtmangel depressiv macht und wie man auch mit der Ernährung vorbeugen kann

Warum Lichtmangel depressiv macht und wie man auch mit der Ernährung vorbeugen kann

In den Wintermonaten bekommen die Menschen in Europa weniger Tageslicht als im Sommer. Dadurch kann eine sogenannte Lichtmangel-Depression oder saisonabhängige Depression (SAD) entstehen. Wenn die Tage kürzer werden, klagen viele Menschen über Beschwerden, die mit denen einer Depression vergleichbar sind. Manche Individuen sind empfindlicher, andere bemerken die Folgen des Lichtmangels weniger stark. Im schlimmsten Falle kann sich das Beschwerdebild zu einer wahren Depression ausweiten. Charakteristisch für die Winterdepression ist, dass sie sich im Frühling erheblich bessert.

Zurückzuführen sind die Beschwerden auf den Mangel an Licht im Allgemeinen und Tageslicht im Besonderen. Der Körper bekommt im Winter weniger Vitamin D, welches über die Haut aus dem Sonnenlicht aufgenommen wird. Dieses Vitamin benötigt der Mensch für die Herstellung von Serotonin, das wiederum in verschiedenen Prozessen im Körper von Nöten ist. Es ist unter anderem für die Stimmung erheblich mit verantwortlich.

Die Winterdepression bekämpfen

Zu den Symptomen der Winterdepression gehören Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit und Nervosität. Um die saisonabhängige Depression zu bekämpfen und die Symptome abzumildern, können unter anderem besondere Lampen helfen. Diese müssen einen speziellen Leuchtstoff enthalten, der das Farbspektrum des Tageslichts nachahmt. Auf diese Weise erhält der Betroffene einen Ersatz für das fehlende Tageslicht. Eine andere Methode, um die Winterdepression zu behandeln, ist eine entsprechende Ernährung. Neben einer gesunden und speziellen Ernährung können auch Vitamintabletten und andere Nahrungsergänzungsmittel als zusätzliche Maßnahme eingenommen werden.

Für nähere Informationen über Mikronährstoffe und wie diese im menschlichen Körper aufgenommen werden beziehungsweise funktionieren, besuchen Sie die Webseite www.vitamindoctor.com/gesund-werden/psyche/depressive-verstimmung/. Zum Beispiel haben auch Kurkuma, Safran und Johanniskraut positive Auswirkungen auf die Psyche und die Stimmung der meisten Menschen. Vitamindoktor erklärt Ihnen alle Zusammenhänge und die genauen Abläufe im Organismus sehr anschaulich auf der Basis wissenschaftlicher Forschungsergebnisse. Bei Mikronährstoffen kommt es nicht nur darauf an, welche aufgenommen werden, sondern auch in welcher Lebensphase und welchem Alter diese wirken.

Gesunde Ernährung gegen Depressionen im Winter

Dass die Ernährung sich vielfach auf die Psyche und den Gemütszustand auswirkt, ist in vielen Studien erwiesen worden. Gleichzeitig haben Dutzende von klinischen Studien in den vergangenen Jahrzehnten herausgefunden, welche Lebensmittel sich auf Patienten mit depressiven Störungen egal welcher Schwere positiv auswirken. Omega-3-Fettsäuren, Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Nüsse sind besonders geeignet, um den Auswirkungen einer Depression entgegenzuwirken, schon prophylaktisch. Gemüse und Obst findet jeder problemlos im Supermarkt. Am besten sucht man sich einfach die aus, die man am liebsten mag und isst jeden Tag fünf verschiedene davon.

Bei den Omega-3-Fettsäuren ist es nicht ganz so einfach. Man muss wissen, in welchen Lebensmitteln diese enthalten sind. Sie kommen zum Beispiel in verschiedenen Meeresfischen vor. Lachs und Thunfisch haben einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, ebenso wie Krillöl. Es gibt aber auch pflanzliche Lebensmittel, die diese lebenswichtigen Fettsäuren liefern können: Leinöl, Hanföl, Walnussöl und Leinsamen sind gut geeignet. Die besten Ergebnisse haben sich gezeigt bei Patienten, die sowohl eine Ernährung reich an Omega-3-Fettsäuren zu sich genommen haben, als auch mit einer Tageslichtlampe gearbeitet und sich so mit ausreichend Vitamin D versorgt haben.

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